Mittwoch, 4. Februar 2015

der allgemeine Aufräumwahn hat begonnen // oder wie magic cleaning mein Leben verändern soll ...

Na habt Ihr es bemerkt? Fast jeder spricht und schreibt die Tage vom Aufräumen und Ausmisten ... und ja, hier ist es nicht anders. Das Ausmist-Virus packt mich immermal wieder, aber genau dieses immermal wieder ist es was mich daran so stört. Schließlich will man ja nicht die meiste Zeit des Jahres mit Aufräumen verbringen, obwohl man das natürlich schon ausgiebig tut, wenn man Kinder im Haus hat. Auch wenn man eine anständige Ordnungsstrategie hat, heißt das ja noch lange nicht, dass Mann und Kinder das auch teilen.
Seit dem Einzug des Neuen im Frühling letzten Jahres wird eins immer klarer: die Wohnung ist zu klein. Wir haben rund 80 qm auf drei Zimmer, wohnen zu viert und gearbeitet wird hier natürlich auch. Der spießige Wunsch nach einem kleinen Eigenheim ist da und bis es soweit ist, kann man sich ja schonmal von ungebrauchten und überflüssigen Gegenständen verabschieden.

Über Instagram bin ich auf #magiccleaning gestoßen ... meine Recherchen haben ergeben dass es sich dabei um ein Buch von Marie Kondo handelt. Ich konnte nicht anders und habe es mir bestellt und gleich angefangen zu lesen (lustigerweise während meine Jungs grad die Bude auf den Kopf gestellt haben).

Das Buch liest sich sehr schön und inspirierend. Auch wenn ich ein wenig gebraucht habe das MAGIC zu interpretieren. Es geht nämlich nicht darum dass das Aufräumen magic abläuft, nein nein das ist ehrlich gesagt harte Arbeit und braucht ganz schön viel Zeit. Es geht eher darum, dass Marie Kondo verspricht, dass man nur noch einmal aufräumen muss und danach nie wieder ... ich füge hinzu: gilt wahrscheinlich nur für Leute ohne Kinder.

Ich glaube sehr an diese Methode, auch wenn ich die Tips nicht alle genauso umsetzen werde. Z.B. wird bei mir nicht alles auf dem Müll landen, schließlich kann man einige Sachen and Bedürftige spenden, oder aber auch an Freunde weitergeben oder man sammelt einfach für den nächsten Flohmarkt. Gebrauchte Bücher, CDs, DVDs und Handys verkaufe ich schon lange über die bekannten Wiederverkäufer und freue mich jedesmal über ein kleines Taschengeld.

Bis heute habe ich gerade mal meinen Schrank ausgemistet, meine Schuhe, die DVDs, das Badezimmer und meine Schnittmusterzeitungen ... das sind vielleicht 5 % der ganzen Wohnung und ich habe ingesamt 280 (!!!) Dinge weggeschmissen oder weitergegeben.

Bin dann mal wieder aufräumen ...
ute.

Kommentare:

  1. Das Buch habe ich auch grad gelesen und zwischendurch hatte ich immer mal wieder den Eindruck, dass die Dae etwas krankhaft ist. Oder seh ich das zu eng? Bei uns wird übrigens ab heute geputzt ;-) http://geraeumt.blogspot.de/2015/02/die-fruhjahrsputz-challenge-die-kuche.html
    LG von Sabine

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  2. Ich lasse mich gerne mal von "Fräulein Ordnung" anschieben :-)
    http://fraeulein-ordnung.blogspot.de
    Tapfer bleiben,
    Kathrin

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  3. Magic ist bei uns nur Geschwindigkeit, in der das einigermaßen aufgeräumte Haus wieder verwüstet wird... Drei Kinder kommen aus der Schule nach Hause und in Bruchteilen von Sekunden ist alles wieder im Urzustand... Aber ich träume meinen Traum vom aufgeräumten Haus weiter :-) Bewährt haben sich zum Beispiel Boxen (beschriftet, sonst weiß ja niemand, was Mama sich gedacht hat und beschriften kann man auch mit Piktogrammen oder Fotos) für Dinge wie Batterien, Ladekabel (mit kleinem Label am Kabel, sonst finde ich nie was!), Taschenlampen, Werkzeug, Vorräte... Jedes Kind hat einen Korb für Mützen, Schals, Handschuhe etc.
    Ich denke genau wie Du, das vieles, was wir "ausmisten", andere noch gebrauchen können. Entweder im Freundeskreis (Kinderkleidung, Spielzeug) oder im Sozialladen oder Bücherbörse o.ä.

    Und nicht verzweifeln, der Grad der Unordnung steigt gefühltermaßen exponentiell mit der Anzahl der Kinder, das ist völlig normal ;-)

    Liebe Grüße,
    Karen

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  4. Ich lese auch gerade in den letzten Zügen, dieses Buch. Ich bin der Meinung, wenn nur " ich " wohnen würde, wäre alles ganz toll, aber das sind noch der Mann und die Kinder....die wollen nicht so wie ich." lol".
    Ansonsten eine ANregung mal wieder alles durch zu sortieren. Und vielleicht klappt es ja irgendwann mit dem tollen Aufräumsystem. Vielleicht, wenn mein Mann mal nicht zu Hause ist, der ist nämlich nicht begeistert, wenn ich alles aussortiere und wegschmeiße.
    Grüße Heike

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  5. Wie schön, daß es bei so vielen das Gleiche ist. Ich weiß nicht, wie häufig ich am Tag die Küche aufräume, aber die sieht immer irgendwie schnell voll aus.
    Ansonsten bin ich auch dabei, wobei der Elan aktuell pausiert.
    Auch ich lasse mich gerne von Fräulein Ordnung inspirieren.
    Ansonsten bin ich eher der Horter als der Wegwerfer, aber es wird teilweise besser.

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  6. Mmhhhh... ein sehr interessanter Post! Ich bin eine passioniert Jäger- und Sammlerin, leider. Und Ordnung hält hier kein Mensch. Ich wollte im letztes Jahr zu Ende gegangenen 1001-Tage-Plan 500 Dinge aussortieren, die kein Mensch braucht - nicht geschafft. Vielleicht sollte ich unserer - durchaus sehr umfangreichen - Bibliothek dieses Buch zufügen....
    Fröhliches Aufräumen!
    Valomea

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  7. Ich bin ja passionierte Wegwerferin.
    Mit einem an Mann, der Messi-Gene hat.
    Und einer Tochter, die dazwischen ist.

    ICH allein hätte da so kein Problem mit ... Meine "Und heute wird DEIN Kleiderschrank/Bürotisch/Spielesammlung/etc. durchgeguckt" Phasen sind sehr sehr berüchtigt in diesem Haus.

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